Pro und Contra zu Immobilien als Altersvorsorge

Immobilien stellen für die Deutschen einen wichtigen Teil der Altersvorsorge dar. In Zeiten sinkender gesetzlicher Renten sind sie eine willkommene Ergänzung. Doch es gibt auch einige Dinge, die gegen Immobilien sprechen. In jedem Fall lohnt es sich einmal genauer hinzuschauen, welche Vor- und Nachteile Immobilien als Altersvorsorge mit sich bringen. Der Immobilienfinanzierer für Coburg, Sascha Brückner, erklärt auch, welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten, damit Immobilien eine gute Anlageform fürs Alter darstellen.

Sascha Brückner: Diese Vorteile bieten Immobilien als Altersvorsorge

„Ein wesentlicher Vorteil der Immobilie ist, dass ihre Besitzer nach Rückzahlung des Kredits bis ans Lebensende keine Miete mehr zahlen müssen“, erklärt Brückner. Dies führe dazu, dass ein größerer Teil der späteren Rente zur freien Verfügung stehe. Hingegen müssten Rentner ohne Wohneigentum einen großen Teil ihrer Rente für die Miete aufwenden. „Damit sind Immobilienbesitzer unabhängig von steigenden Mieten und verfügen über ein sicheres Zuhause“, so der Immobilienfinanzierungsexperte in der Region Coburg. „Sie müssen nicht befürchten im Alter noch einmal, etwa wegen Eigenbedarfs oder Sanierung, umziehen zu müssen.“

„Immobilien sind ein guter und solider Baustein für die Altersvorsorge. Vorausgesetzt es gelingt, sie bis zur Rente abzubezahlen“

Für eine Immobilie als Altersvorsorge spricht auch, dass es sich dabei um einen sicheren Sachwert handelt. „Immobilien sind eine relativ inflationssichere Geldanlage und im Gegensatz beispielsweise zu Aktien nicht stark den Schwankungen des Marktes unterworfen“, so der studierte Finanzmathematiker. Während sich der Verkehrswert in schwierigen Zeiten ändern könne, bleibe der Sachwert erhalten. „Damit eignen sich Immobilien als wertbeständige Anlageform über viele Jahre und Jahrzehnte.“

Darüber hinaus können Immobilien vermietet werden. „Ist das Haus später einmal zu groß, ist es möglich Mieteinnahmen zu generieren und dafür selbst in eine kleinere Wohnung umzuziehen“, sagt Brückner. Wichtig sei daher schon von Anfang an beim Hauskauf oder Hausbau darauf zu achten, dass das Haus vermietbar sei oder verkäuflich. „Ob eine Immobilie eine gute Altersvorsorge ist, hängt daher auch von der Lage ab“, sagt der Baufinanzierer für Coburg, der bereits zahlreiche Kundinnen und Kunden auf dem Weg zum Eigenheim begleiten durfte.

 

Sascha Brückner: Immobilien haben als Altersvorsorge auch Nachteile

Die Immobilie als Altersvorsorge bietet viele Vorteile, jedoch auch einige Nachteile, die man nicht aus den Augen lassen dürfe. „Einer davon besteht darin, dass es sich um eine unflexible und nicht liquide Altersvorsorge handelt“, erklärt Brückner. „Es steckt viel Kapital in der Immobilie. Dieses steht nicht zur Verfügung, wenn einmal größere Anschaffungen getätigt werden müssen. Eine Immobilie steht auch nicht als zusätzliche Geldquelle zur Verfügung, die den Rentenbetrag erhöht.“

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Ein weiterer Punkt ist, dass in ein Haus oder eine Wohnung immer wieder investiert werden muss, um es oder sie instand zu halten. „Dies hört im Alter nicht auf“, sagt Brückner. „Das bedeutet, ganz ohne Investitionen wohnen, funktioniert meistens im eigenen Haus ebenfalls nicht. Hier sollten sich Immobilienbesitzer nicht täuschen.“

 

Fazit: Immobilien sind eine gute Altersvorsorge unter gewissen Voraussetzungen

„Abschließend lässt sich sagen: Immobilien sind ein guter und solider Baustein für die Altersvorsorge. Vorausgesetzt es gelingt, sie bis zur Rente abzubezahlen“, so das Fazit des Baufinanzierungsexperten. Sie sollten jedoch nicht als einzige Altersvorsorge dienen, da zusätzlich liquide Mittel benötigt werden, um den Lebensunterhalt zu bestreiten und notwendige Modernisierungen an der Immobilie durchzuführen.

„Außerdem ist es wichtig beim Erwerb der Immobilie darauf zu achten, dass diese im Alter gut verkauft oder vermietet werden kann, sollte dies notwendig werden.“ Dabei spiele die Lage der Immobilie eine wichtige Rolle. „Werden diese Faktoren beachtet und die Immobilie mit Bedacht ausgewählt, kann man zu Immobilien als Altersvorsorge nur raten.“

Beitragsbild: Kzenon / stock.adobe.com

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